Kochen (und Ernährung)

"Mens sana in corpore sano": was die alten Römer schon wussten stimmt auch heute noch. "Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper".  Ein gesunder Körper hat viel mit entsprechender Ernährung zu tun. WAS nun wirklich gesund ist, darüber scheiden sich die Geister ja immer wieder mal. Auch wissenschaftlich ausgebildetete (belastete?). Die bösen, bösen Fette sind ja nach neusten Erkenntnissen weitgehend rehabilitiert. Sie bringen uns zwar eine hohe Menge Kalorien bei kleinem Volumen - aber auch viele wichtige Vitamine und sie sättigen lange. Kohlenhydrate, insbesondere in Form von Weissmehl, Zucker und ähnlichen hoch raffinierten Formen führen zu  einer besonders schnellen Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Dies regt das Freisetzen von Insulin an. Insulin sorgt dafür, dass der Blutzucker (Glukose) im Körper als Glykogen gespeichert wird.

Die Einnahme von Kohlenhydraten führt zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Und ein erhöhter Blutzuckerspiegel regt die Freisetzung von Insulin an. Insulin ist ein sehr mächtiges Hormon im menschlichen Körper, das unter anderem für die Senkung des Blutzuckerspiegels zuständig ist. Vereinfacht ausgedrückt wird dies bewerkstelligt, indem Insulin dem Körper bzw. dessen Zellen signalisiert: "Energie speichern und nicht freigeben!" Insulin sorgt dafür, dass der Blutzucker (Glukose) im Körper als Glykogen gespeichert wird. Zugleich sorgt es dafür, dass die bereits gespeicherte Energie nicht freigesetzt wird, es verhindert die sogenannte Glykogenolyse. In der Praxis bedeutet dies: Wer in einer Mahlzeit relativ viele Kohlenhydrate isst, sorgt dafür, dass sein Hormonsystem auf Energiespeicherung umschaltet. Eine Vergrößerung des Energiespeichers, auch des Fettgewebes, ist die Folge.

Kochen ermöglicht es, sich gesund zu ernähren - aber natürlich geht es beim Kochen um weit mehr als um Kalorien, Vitamine, Ballaststoffe: Kochen ist in erster Linie GENUSS und LEIDENSCHAFT. Heute kann ich aus einer so grosse Palette von Zutaten und Rezepten auswählen, dass ich vermutlich bis an meine Lebensende jeden Tag was anderes kochen könnte. Die asiatische Küche hat es mir sehr angetan (Chinesisch, Japanisch). Diese Art des Kochens und die Gerichte haben ja inzwischen Einzug in fast alle Küchen erhalten. Zumindest Fertiggerichte wie Frühlingsrollen (meist aus dem Tiefkühler) sind regelmässig anzutreffen. Eine Küche, welche noch eher unbekannt ist - aber ich selbst sehr schätze - ist die indische. Typisch ist der interessante Umgang mit Gewürzen. Tipp: Wenns mal ein bisschen gar scharf ist, bestes Mittel gegen den Brand im Mund ist ein Lassi. Es gibt auch viele vegetarische Gerichte.